StartseiteWir sagen Euch an den lieben...Luzia 13.12.



Die hl. Luzia (13. Dezember) wurde wahrscheinlich um 304 unter Kaiser Diokletian als Märtyrerin ermordet. Bis 1582, als der bis heute gültige Gregorianische Kalender eingeführt wurde, war der Luzia-Tag der Tag der Wintersonnenwende. Das hat - ebenso wie
ihr Name, der von lateinisch lux, das Licht, kommt - das Brauchtum beeinflusst, das mit ihrem Gedenktag verbunden wird. In Schweden gibt es die Luzia-Braut, ein ganz in Weiß gekleidetes Mädchen mit einem Kranz brennender Kerzen auf dem Kopf. In Fürstenfeldbruck werden am Luzientag nach einem Gottesdienst vor der Leonhardikirche von den Schulkindern Nachbildungen von Brucker Häusern in die Amper gesetzt, die innen durch eine Kerze erleuchtet sind, die an der Osterkerze entzündet wird. Der Brauch erinnert an ein großes Hochwasser im 18. Jahrhundert, das am Luzientag zu sinken begann, nachdem die Bürger versprochen hatten, alljährlich Miniaturausgaben ihrer Anwesen in den Fluss zu setzen.

Der hl. Bernhard von Clairvaux hat in einer Adventspredigt einmal ausgeführt, was es mit der Ankunft Jesu an Weihnachten auf sich hat:

Wir kennen ein dreifaches Kommen des Herrn. Das erste war im Stall zu Bethlehem, das letzte wird sein am Ende der Zeiten. Dazwischen kommt er in unsere Gegenwart: im Hören auf sein Wort, im Antwortgeben mit dem eigenen Leben, im Bruder und in
der Schwester - Tag für Tag.



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